5 Tipps So helfe ich meinem Haustier an Silvester

Silvester ist für viele Tiere ein absoluter Albtraum. Die lauten Böller und Raketen über viele Stunden sind für uns Menschen schon schlimm, Tiere leider noch deutlich mehr. Das kann man dagegen tun.

5 Tipps So helfe ich meinem Haustier an Silvester


Was geschieht mit Tieren an Silvester?

Jedes Jahr ist es auch für die Haustiere eine Herausforderung, nicht nur bei uns in der Städteregion Aachen, dem Kreis Heinsberg oder Düren. Silvester gut zu überstehen ist nicht unbedingt einfach für das Gespann aus Mensch und Tier. Es knallt, es zischt es blitzt. Es fühlt sich an wie ein Krieg oder Ausnahmezustand und unsere Tiere schreien um Hilfe. Das ist dabei wirklich dem Thema sehr nahe, denn genau so empfinden es Tiere. Der Vogel flattert wie wild im Käfig. Die Katze ist unter dem Bett. Der Hund liegt zitternd auf der Couch. Nachfolgend ein paar Tipps, damit unsere lieben Familienmitglieder gut durch die Silvesternächte kommen. Partnerschaft zu leben ist hier der richtige Umgang mit unserem Tier, denn nur wir können bewusste Veränderung herbeiführen und das sogar recht leicht.

5 Tipps So helfe ich meinem Haustier an Silvester

  1. Freigänger heimholen

Hole die Freigänger schon am 30.12. wieder nach Hause und biete ihnen ein warmes Plätzchen. Böller werden schon oft am Vortrag in die Luft gejagt. So können wir auf der sicheren Seite sein und die Katzen sind in Sicherheit. Die aufkommende Verunsicherung und Verängstigung könnte vielleicht zu einem folgenschweren Unfall führen.

  1. Vögel und Käfigtiere einsammeln und ggfs. in den Keller

Unsere Lieben die im Käfig wohnen, Vögel und andere Tiere, am besten schon 1-2 Tage vorher in den Käfig geben und dort belassen. Das Fenster ist der absolute Kriegsschauplatz für jedes Tier. Ein ruhiger Ort ist wichtig, vielleicht der Keller. Dort kann man sie noch 1-2 Tage belassen. Wichtig ist, sie dort nicht einsam im Dunkeln stehen zu lassen, da sie dann sehr unglücklich werden, wenn sie sonst viele Freiheiten gewöhnt sind. Vielleicht gibt es auch die Möglichkeit, ihnen im Keller etwas Freiraum zu geben oder sie gelegentlich zu beschäftigen. Licht anlassen ist auf jeden Fall wichtig – im normalen Rahmen.

  1. Ruhe bewahren

Ruhe bewahren, denn unsere tierischen Mitbewohner sind sehr empfindsam und merken, wenn sich unser Verhalten ändert. Sind wir Vorbild und bleiben ruhig und gelassen, dann helfen wir auch, dass sich tierische Freunde besser verhalten. Die Blitze an Silvester sind nicht anders als ein Gewitter bzw. eine Naturkatastrophe. Sprechen wir am besten daher beruhigend mit unserem Hund bzw. Tier. Gerade Hunde kopieren das Verhalten ihres Rudelführers. In der Ruhe liegt die Kraft und die Harmonie.

  1. Gassi gehen

Mit dem Hund oder der Katze Gassi gehen, aber bitte mit Vorsicht und gerne an ruhigen Orten. Am besten daher die Zeit nutzen, in der es hell ist und Orte wählen, die geeignet sind, Ruhe auszustrahlen. Man kann nicht alles vorhersehen, aber es vorher gut überlegen. Wichtig ist es, Hund oder Katze an der Leine zu führen und vorausschauend zu sein. Oft wird schon Stunden vorher geknallt und in jungen Jahren ist man sich nicht bewusst, was man Tieren und seinen Mitmenschen dadurch antut.

  1. Ablenkung

Neues Spielzeug und Leckereien lenken ab. Wir werden auch gerne „bestochen“, wenn es auf gute Weise für eine gute Sache ist. Tiere sehen das auch so. Sie konzentrieren sich auf die Appetithappen und die Angst ist im Hintergrund oder gar vergessen.

Wichtig ist, dass wir uns bewusst machen, das unser Verhalten wichtig ist, wir einige Dinge planen und strukturiert angehen können, aber nicht alles planbar ist. Wünschen wir uns einen schönen Übergang in das neue Jahr – so stressfrei wie möglich.

Übrigens: Sind Medikamente gut?

Gibt es Medikamente oder Beruhigungsmittel für Hunde, Katzen und andere Tiere? Sedativa,die homöopathisch oder natürlich sind, können doch eine Hilfe sein? Ja, das kann sein, ist aber oftmals nicht erforderlich und ein großer Eingriff in das Leben unseres Tieres. Wenn, dann bitte beim Tierarzt oder in der Apotheke Tipps holen und nicht auf andere Quellen zurückgreifen. Vielleicht aber helfen auch schon die hier genannten Tipps, was deutlich schonender ist – so oder so.

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