Die drei Säulen der Krebsnachsorge

Ist der Krebs überstanden? Diese Unsicherheit quält uns immer wieder, wenn uns die Diagnose einmal gestellt wurde. Wie gehen wir mit Krebs um, wie mit der Diagnose und wie mit der Nachsorge?

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Diagnose Krebs

Wir sind schockiert. Zuerst beginnt die Verdachtsdiagnose und dann kommt es zur vielleicht wirklichen Diagnose. Wir wissen nicht mehr weiter. Das Leben scheint zu enden. Eine solche Diagnose gehört zu denen, die wir unser Leben lang fürchten, dabei scheren wir uns vorher einen Dreck (entschuldige die Offenheit) darum, uns vor Krebs zu schützen. Warum sollten wir? Es besteht ja keine Bedrohung. Krebserregende Substanzen wie Süßstoffe oder auch das Rauchen sind für uns vollkommen okay, weil wir ja nicht von einer Diagnose betroffen sind.

Dann auf einmal kommt die Hammer-Diagnose und wir haben scheinbar verloren. Unser Plan des ewigen Lebens funktioniert nicht mehr. Wir glauben, dass wir nun mit dem Tod ringen und Angst wird unser permanenter Begleiter. Wir fürchten uns vor jedem Arztbesuch, jedem Tag und wir glauben nicht, dass wir es schaffen können. Hoffnung, Mut und Verzweiflung wechseln sich ab.

Wir sind nur noch krank und haben nur noch mit Menschen zu tun, die ebenso krank und betroffen sind. Das schwächt uns und unser Leben. Immer mehr drehen wir uns um eine Erkrankung und nicht mehr um unsere Gesundheit. Wir werden zum Patienten und verlieren es, Mensch zu sein.

Was bedeutet Krebs?

Es geht – einfach gesprochen – um Zellen die mutieren und die uns auffressen. Der Körper hat um Hilfe geschrien und wir haben nicht hingehört. Wenn wir uns dies bildlich vorstellen und es mit Sprichworten abgleichen, dann passen Begriffe wie „Selbstzerfressenheit“ und „Selbstzerstörung“ sehr gut. Das genau macht unser Körper und dorthin geben wir die gesamte Aufmerksamkeit. Wir konzentrieren uns nicht auf die Gesundung, sondern auf die Erkrankung.

Chemotherapie bedeutet dabei, dass wir alle Zellen angreifen und nicht nur die gesunden. Wir zerstören noch mehr, schwächen den ganzen Körper und erreichen damit leider nicht immer das gewünschte Ziel, gesund zu werden. Und wenn – können wir es dann stabilisieren?

Die drei Säulen der Krebsnachsorge

Wichtig ist es, dass wir uns darum kümmern, gesund zu werden. Das geht vor allem mit diesen drei Säulen, die bereits ab der Diagnose möglich sind und ebenso für die Krebsnachsorge wichtig sind:

  1. Konzentriere Dich auf die Gesundung

Wenn Du gesund werden möchtest, dann versuche es, Dir das Bild von Dir vorzustellen, wenn Du gesund bist. Konzentriere Dich nicht auf die Krankheit sondern auf das Bild von Dir als gesundem Menschen. Stelle Dir vor, wie Du alles das machst, was für Dich Lebensfreude ausmacht.

  1. Ernähre Dich gesund

Bei Krebs nimmt man oft schnell ab. Eine Ernährungsberatung auf Deinen Typ und den Krebs passend ist wichtig – auch nach der Gesundung. Halte Dich möglichst gut an die empfohlene Ernährung und sprich die Anpassung auf Dich ab, denn die Lebensfreude ist wichtig – aber gesund zu leben ist absolut wichtig, um zu überleben – und darum geht es.

  1. Bring Frieden in Deine Belastungen

Man muss unerledigte Baustellen auflösen und liebevoll integrieren, wie es beispielsweise unter Hypnose sanft möglich ist. Wenn Du es möchtest, dass sich die Dinge liebevoll klären, dann werden sie es auch und Du wirst viel weniger Stressmomente erleben – was automatisch zu einer Verbesserung der Gesamtsituation führt und eine gute Prävention ist.

Übrigens: Alle diese Dinge schaden niemals. Lebe gesund, balanciere das Leben aus und mache Frieden mit Vergangenheit und Gegenwart. Wenn Du magst, lass uns ins Gespräch kommen.

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